"
 
Mirkes16.jpg

Über Marcos Rivera Y Mirkes

Nach meiner Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel, einer außerbetrieblichen Ausbildung parallel zum Restaurator, autodidaktischem Studium der Kunstgeschichte und der Spezialisierung im Bereich Möbelbau, Einrichtung des 19. Jahrhunderts sowie allgemein auf Antiquitäten und Kunst dieser Zeit, führe ich seit über 35 Jahren einen Antiquitätenhandel (spezialisiert auf hochwertige Möbel und Einrichtung mit Schwerpunkt Europa) kombiniert mit Beratung, Aquise und Restaurierung.

​Meine Philosophie

 

Wer sich mit antiken Möbeln umgibt oder sich mit dem Gedanken beschäftigt sein Lebensumfeld mit Antiquitäten auszustatten, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.
Mit der Entscheidung, ein historisches Möbel zu erwerben, trägt man dazu bei, den bei der Herstellung von neuen Möbeln immer anfallenden Ressourcenverbrauch zu stoppen. Es werden keine weiteren Bäume und auch Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanzen gefährdet. Am Ende wird die Umwelt geschont und auch die klare Abgrenzung zur Verschwendung von Energie wird klar dargestellt. Bei der Masse an industriell gefertigten Möbeln handelt es sich um Konsumware, die nach geringem Gebrauch wertlos und der Gesellschaft als problematischer Müll hinterlassen wird. Schon bei der Herstellung steht der schnelle Untergang der Sache und eine Schnelllebigkeit der Mode im Vordergrund. Mir ist klargeworden, das sich ein Mensch, der sich mit "gebrauchten" oder antiken Möbeln umgibt, dem Kreislauf aus Zerstörung und Verschwendung von Materialien bewusst entzieht.

 

Es ist mir deutlich geworden, dass derjenige, der sich mit hochwertigen Antiquitäten einrichtet, Kulturträger ist, der für die Zukunft unserer Gesellschaft auf der Welt Aufgaben übernimmt, die sein Staat nicht leisten kann. Zur Zeit sieht es sogar so aus, dass die Gesellschaft  nur in einem unzureichenden Maß an die Erhaltung, des mehr und mehr gefährdeten Kulturgutes denkt. Es ist das Thema unserer Zukunft, das an Bedeutung gewinnt: Wer wir sind und woher wir kommen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass wir uns mit dem Gegenstand vor dem Beginn des Industriezeitalters beschäftigen.